Offene Termine

Mai
20
Do
2021
„Wenn diese alten Eltern nicht wären…“
Mai 20 – Mai 21 ganztägig

„Wenn diese alten Eltern nicht wären…“

Mitarbeiter*innen in der Behindertenarbeit erleben die Zusammenarbeit mit Eltern oft als anstrengend. Betreuer*innen fühlen sich von Eltern manchmal regelrecht missverstanden und nicht selten werden Angehörige als störend empfunden. Handelt es sich um alte Eltern bzw. alte Angehörige, dann stoßen in der Zusammenarbeit zwischen Betreuer*innen und Angehörigen häufig gegensätzliche Erwartungen und Vorstellungen noch deutlicher aufeinander.

In dieser Fortbildung soll die besondere Situation von (alten) Eltern und Geschwistern näher betrachtet werden. Möglichkeiten der Kommunikation und der Zusammenarbeit mit (alten) Angehörigen werden erarbeitet und diskutiert.

Ausgehend von einer empathischen Haltung versuchen wir die besonderen Erfahrungen und die Lage von Eltern/Angehörigen nachzuvollziehen. Möglichkeiten einer wertschätzender Kommunikation und Zusammenarbeit mit Angehörigen werden erarbeitet und diskutiert.

Inhalte:

 

  • Die Geburt eines Kindes mit Behinderung als Krisensituation
  • Die besondere Lage der alten Eltern – „Was wird aus meinem Kind, wenn ich nicht mehr da bin?“
  • „Sie müssen endlich loslassen!“ – Wenn „Kinder“ (Söhne/Töchter) mit geistiger Behinderung von Zuhause ausziehen
  • Von einer konkurrierenden zu einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Angehörigen
  • Das Konzept der „gemeinsamen Sorge“
  • Betreuung als Familienarbeit
  • Kommunikationsfallen in der Zusammenarbeit mit Angehörigen
  • Bewährte Methoden einer wertschätzenden Kommunikation

 

Mai
26
Mi
2021
Demenz – Verwirrtheit – Depression
Mai 26 – Mai 28 ganztägig

Demenz – Verwirrtheit – Depression

Der Anteil an Menschen mit einer Demenzerkrankung hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Dadurch wird die Demenz zukünftig in immer größerem Maße das Bild der „Alterserkrankungen“ prägen. So gibt es immer wieder Situationen in der Pflege und Betreuung die herausfordernden sind.

In dieser Fortbildung wird das Krankheitsbild Demenz – mit seinen medizinischen und pflegerischen Aspekten – ausführlich vorgestellt und zur akuten Verwirrtheit und Depression abgegrenzt. Die Bedürfnisse des alten Menschen mit Demenz rücken in den Mittelpunkt der Betrachtungen, um so einen besseren Zugang zu seiner Erlebniswelt zu finden.

Inhalte:

  • Wann sprechen wir von einer Demenz?
  • Abgrenzung der Demenz zur Depression und akuter Verwirrtheit
  • Auswirkungen einer Demenz auf die Kompetenzen und auf das Erleben
  • Besonders herausfordernde Verhaltensweisen – z.B. Abwehr bei der Körperpflege, Rufen und Schreien, Beschuldigungen etc.
  • Mögliche Ursachen für herausforderndes Verhalten (z.B. Schmerzen)
  • Die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Demenz
  • Begleitung von Menschen mit einer Demenzerkrankung
  • Das Potential guter Kommunikationsstrategien
Jun
28
Mo
2021
Älter werdende Menschen mit geistiger Behinderung
Jun 28 – Jun 30 ganztägig

Älter werdende Menschen mit geistiger Behinderung

In den letzten Jahren ist die Lebenserwartung von Personen mit geistiger Behinderung erheblich gestiegen. Da es ein neues Phänomen in der Begleitung von Personen mit geistiger Behinderung ist, können Anzeichen, die durch den Alterungsprozess auftreten, leicht übersehen werden. Insbesondere Demenzerkrankungen können bei alten Personen mit einer geistigen Behinderung häufig auftreten – vor allem bei Personen mit Down-Syndrom – und werden oft nicht erkannt.

Inhalte:
– Auswirkungen der erhöhten Lebenserwartung auf die Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung
– Besonderheiten der Angehörigenarbeit mit alten Eltern
– Der Prozess des Altwerdens bei Menschen mit geistiger Behinderung
– Demenz bei Menschen mit geistiger Behinderung
– Begleitung von alten Menschen mit geistiger Behinderung (und Demenz)
– Der Wechsel von der Berufstätigkeit in den Ruhestand

Nutzen:

In diesem Seminar erhalten Sie Kenntnisse über die Auswirkungen der erhöhten Lebenserwartung auf die Behindertenhilfe. Sie werden sich ausführlich mit den wichtigen Aspekten des Älterwerdens bei Personen mit geistiger Behinderung – insbesondere Demenzerkrankungen – beschäftigen. Sie lernen Ansätze für die Betreuung und die Kommunikation mit alten Personen mit geistiger Behinderung kennen.

Jul
12
Mo
2021
DEMENZ BEI MENSCHEN MIT GEISTIGER BEHINDERUNG
Jul 12 – Jul 13 ganztägig

DEMENZ BEI MENSCHEN MIT GEISTIGER BEHINDERUNG

Auch Personen mit geistiger Behinderung können im Laufe des Älterwerdens eine Demenz entwickeln. Nicht immer werden die Anzeichen einer Demenz richtig erkannt, aber auch Fehldiagnosen können im Alltag stattfinden. Menschen mit geistiger Behinderung und Demenz zeigen nicht selten ungewöhnliche Verhaltensweisen. Betreuer fühlen sich durch diese Verhaltensweisen oft gefordert, herausgefordert und manchmal sogar überfordert. Um schwierigen Situationen gelassener begegnen zu können und somit den Alltag sowohl für Betreuer als auch für den betreuten Menschen mit Demenz besser zu gestalten ist es wichtig, einen Zugang zu der Welt der Demenzkranken zu finden. Das Seminar findet in Form von Vortrag, Gruppenarbeit, Filmvorführung und Diskussion von Fallbeispielen statt.

  • “Und manchmal ist es das ganz normale Altwerden…“ – Der Prozess des Alterns bei Menschen mit geistiger Behinderung.
  • Wann sprechen wir von einer Demenz?
  • akute Verwirrtheitszustände bei Menschen mit geistiger Behinderung
  • die besondere Lage der Personen mit Down-Syndrom
  • besondere diagnostische Fragestellungen
  • Auswirkungen einer Demenz auf die Kompetenzen und auf das Erleben eines Menschen
  • Umgang mit herausforderndem Verhalten bei Personen mit einer Demenz
  • Begleitung von Menschen mit geistiger Behinderung und Demenz im Wohnbereich und in der Werkstatt/Tagesbetreuung
Sep
6
Mo
2021
Begleitung älter werdender Menschen mit geistiger Behinderung
Sep 6 – Sep 7 ganztägig

Begleitung älter werdender Menschen mit geistiger Behinderung

Alterungsprozesse erkennen & älter werdende Menschen begleiten

In diesem Seminar sollen klassische Alterungsprozesse, aber auch Krankheiten, die typischerweise im Alter auftreten, thematisiert werden. Da Personen mit geistiger Behinderung sich oft nicht selbst über die erlebten altersbedingten Veränderungen direkt äußern, kommt der stellvertretenden Erkennung durch das Betreuungspersonal eine besondere Bedeutung zu.

In den nächsten Jahren werden immer mehr Menschen in den Ruhestand gehen, wobei der Lebensabschnitt nach der Erwerbstätigkeit oft mehrere Jahre umfassen wird. Wie sollen alte Menschen mit geistiger Behinderung begleitet werden?
Verschiedene Aspekte der Lebenssituation alter Menschen mit geistiger Behinderung werden diskutiert.

SCHWERPUNKTE: 
 

• Altern Menschen mit geistiger Behinderung früher?
• Der Alterungsprozess bei Menschen mit geistiger Behinderung
• Psychische Veränderungen und typische Krankheitsbilder im Alter
• Verschiedene Diagnosen und viele Medikamente: Wichtigste Risiken
• Bedürfnisse alter Menschen mit geistiger Behinderung
• Möglichkeiten der Begleitung alter Menschen mit geistiger Behinderung in der Werkstatt
• Der Wechsel von der Erwerbstätigkeit in den Ruhestand
• Möglichkeiten der Begleitung alter Menschen mit geistiger Behinderung in der Wohnstätte bzw. in der Tagesbetreuung
• Die besondere Rolle der Mobilität

METHODEN:
 

Das Seminar findet in Form von Vortrag, Gruppenarbeit und Diskussion von Fallbeispielen statt.