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Mrz
16
Mo
Demenz – Verwirrtheit – Depression (On-Line)
Mrz 16 – Mrz 18 ganztägig

Der Anteil an Menschen mit einer Demenzerkrankung hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Dadurch wird die Demenz zukünftig in immer größerem Maße das Bild der „Alterserkrankungen“ prägen. So gibt es immer wieder Situationen in der Pflege und Betreuung die herausfordernd sind.

In dieser Fortbildung wird das Krankheitsbild Demenz – mit seinen medizinischen und pflegerischen Aspekten – ausführlich vorgestellt und zur akuten Verwirrtheit und Depression abgegrenzt. Die Bedürfnisse des alten Menschen mit Demenz rücken in den Mittelpunkt der Betrachtungen, um so einen besseren Zugang zu seiner Erlebniswelt zu finden.

  • Wann sprechen wir von einer Demenz?
  • Abgrenzung der Demenz zur Depression und akuter Verwirrtheit
  • Auswirkungen einer Demenz auf die Kompetenzen und auf das Erleben
  • Besonders herausfordernde Verhaltensweisen – z.B. Abwehr bei der Körperpflege, Rufen und Schreien, Beschuldigungen etc.
  • Mögliche Ursachen für herausforderndes Verhalten (z.B. Schmerzen)
  • Die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Demenz
  • Begleitung von Menschen mit einer Demenzerkrankung
  • Das Potential guter Kommunikationsstrategien
Apr
13
Mo
Begleitung von älter werdenden Menschen @ Tagungszentrum im Hotel Franz
Apr 13 – Apr 14 ganztägig

Worum geht es kurz und knapp?

Älterwerden gehört zum Leben – auch für Menschen mit geistiger Behinderung. Oft können sie jedoch nicht in Worten ausdrücken, wie sie die Veränderungen ihres Körpers und Alltags erleben. Umso wichtiger sind Begleiter:innen, die aufmerksam hinschauen, Entwicklungen wahrnehmen und die Bedürfnisse der Betroffenen respektvoll in den Blick nehmen.

Worum geht es im Detail?

Vielleicht haben auch Sie schon bemerkt, dass in Ihrer Einrichtung immer mehr Bewohner:innen oder Werkstattbeschäftigte älter werden. Manche Mitarbeitende beschreiben sogar, dass „das ganze Haus altert“ – und wer schon viele Jahre in diesem Beruf arbeitet, spürt manchmal, dass man gemeinsam älter wird.

 

Mit zunehmendem Alter verändern sich die Bedürfnisse, das gilt für alle Menschen. Der Unterschied: Menschen mit geistiger Behinderung können diese Veränderungen meist nicht selbst organisieren und sind deshalb auf eine sensible und kompetente Begleitung angewiesen.

Apr
27
Mo
Älter werdende Menschen mit geistiger Behinderung @ Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.
Apr 27 – Apr 28 ganztägig

In diesem Seminar sollen klassische Alterungsprozesse, aber auch Krankheiten, die typischerweise im Alter auftreten, thematisiert werden. Da Personen mit geistiger Behinderung sich oft nicht selbst über die erlebten altersbedingten Veränderungen direkt äußern, kommt der stellvertretenden Erkennung durch das Betreuungspersonal eine besondere Bedeutung zu.

In den nächsten Jahren werden immer mehr Menschen in den Ruhestand gehen, wobei der Lebensabschnitt nach der Erwerbstätigkeit oft mehrere Jahre umfassen wird. Wie sollen alte Menschen mit geistiger Behinderung begleitet werden?
Verschiedene Aspekte der Lebenssituation alter Menschen mit geistiger Behinderung werden diskutiert.

Schwerpunkte

• Altern Menschen mit geistiger Behinderung früher?
• Der Alterungsprozess bei Menschen mit geistiger Behinderung
• Psychische Veränderungen und typische Krankheitsbilder im Alter
• Verschiedene Diagnosen und viele Medikamente: Wichtigste Risiken
• Bedürfnisse alter Menschen mit geistiger Behinderung
• Möglichkeiten der Begleitung alter Menschen mit geistiger Behinderung in der Werkstatt
• Der Wechsel von der Erwerbstätigkeit in den Ruhestand
• Möglichkeiten der Begleitung alter Menschen mit geistiger Behinderung in der Wohnstätte bzw. in der Tagesbetreuung
• Die besondere Rolle der Mobilität

Mai
11
Mo
„Wenn Welten aufeinanderstoßen!“ @ Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.
Mai 11 ganztägig

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Behindertenhilfe erleben die Zusammenarbeit mit Angehörigen oft als anstrengend. AssistentInnen fühlen sich von Eltern manchmal regelrecht missverstanden und nicht selten werden Angehörige als störend empfunden. Handelt es sich um alte Eltern bzw. alte Angehörige, dann stoßen in der Zusammenarbeit zwischen MitarbeiterInnen und Angehörigen häufig gegensätzliche Erwartungen und Vorstellungen noch deutlicher aufeinander.

In dieser Fortbildung soll die besondere Situation von Eltern und Geschwistern näher betrachtet werden. Möglichkeiten der Kommunikation und der Zusammenarbeit mit Angehörigen werden erarbeitet und diskutiert.

Schwerpunkte

  • Die Geburt eines Kindes mit Behinderung als Krisensituation
  • Die besondere Lage der alten Eltern – „Was wird aus meinem Kind, wenn ich nicht mehr da bin?“
  • „Sie müssen endlich loslassen!“ – Wenn „Kinder“ (Söhne/Töchter) mit geistiger Behinderung
    von zuhause ausziehen
  • Von einer konkurrierenden zu einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Angehörigen
  • Das Konzept der „gemeinsamen Sorge“: Betreuung als Familienarbeit
  • Kommunikationsfallen in der Zusammenarbeit mit Angehörigen
  • Bewährte Methoden einer wertschätzenden Kommunikation
Mai
21
Do
Emotionale Entwicklung als Schlüssel zum Verständnis von herausforderndem Verhalten @ Diakonie Akademie – Haus Bethanien
Mai 21 – Mai 22 ganztägig

In der Begleitung von erwachsenen Menschen mit geistiger Beeinträchtigung richtet sich unser Blick vor allem auf deren kognitive Fähigkeiten. Kognitive Fähigkeiten und emotionale Reife verlaufen aber nicht immer paralell. Menschen mit geistiger Behinderung befinden sich emotional oft auf einer deutlich früheren Entwicklungsstufe als ihre kognitiven Fähigkeiten es vermuten lassen. Werden im Alltag Erwartungen gestellt, die über die emotionale Belastbarkeit hinausgehen, kann dies zu Überforderung, Rückzug und herausforderndem Verhalten führen.

In diesem Seminar tauchen wir tief in den Ansatz der emotionalen Entwicklung nach Anton Došen ein und lernen, Verhalten neu zu verstehen: entwicklungsorientiert, empathisch und praxisnah.

Die TeilnehmerInnen lernen, den emotionalen Entwicklungsstand mit Hilfe der SEED-Skala einzuschätzen und pädagogische Ansätze davon abzuleiten.

Inhalte/Ziele

  • Körperliche, emotionale und kognitive Entwicklung im Vergleich
  • Einführung in das Modell der emotionalen Entwicklung nach Anton Došen
  • Vorstellung der Skala der Emotionalen Entwicklung – Diagnostik (SEED)
  • Grundbedürfnisse auf verschiedenen Entwicklungsstufen
  • Zusammenhang zwischen emotionaler Entwicklung und herausforderndem Verhalten
  • Diagnostische Hinweise auf körperliche Ursachen (z. B. Schmerzen)
  • Entwicklung passender pädagogischer Interventionen und Alltagshilfen
  • Reflexion eigener Haltung und Erwartungen im Betreuungsalltag
  • den emotionalen Entwicklungsstand einer betreuten Person besser einschätzenVerhalten entwicklungspsychologisch deuten
  • Überforderungssituationen frühzeitig erkennen und vermeiden
  • gezielte, bedürfnisorientierte Maßnahmen im Alltag umsetzen
  • Ihre pädagogische Haltung reflektieren und weiterentwickeln
Sep
2
Mi
Altern mit geistiger Behinderung @ ChancenHaus Bad Kreuznach
Sep 2 – Sep 3 ganztägig

Vielleicht erleben auch Sie in Ihrer Einrichtung, dass die Bewohner oder die beschäftigten Menschen in Werkstätten immer älter werden. Manche Betreuerinnen sagen, dass bei Ihnen das ganze Haus altert. Und wenn man schon seit vielen Jahren in dem Beruf ist, sagt man manchmal sogar, dass man zusammen altert!
Jeder, der alt wird erfährt, dass sich Bedürfnisse verändern. Auch Menschen mit geistiger Behinderung erleben das so. Der Unterschied liegt darin, dass sie sich nicht allein darum kümmern können. Alte Menschen mit geistiger Behinderung sind oft darauf angewiesen, dass gute Begleiterinnen und Begleiter an ihr Altwerden denken und ihre Bedürfnisse im Blick behalten. In dieser Fortbildung suchen wir
Antworten auf folgende Fragen:

Inhalte

  • Altern Menschen mit geistiger Behinderung früher?
  • Altern Menschen mit geistiger Behinderung früher?
  • Wie macht sich das Altwerden bemerkbar?
  • Mit welchen Erkrankungen kann man rechnen?
  • Können die vielen Medikamente im Alter auch manchmal schaden?
  • Wie verändert sich die Beweglichkeit?
  • Welche Anzeichen sprechen für eine mögliche Demenz?
  • Welche anderen Ursachen können zu demenziellen Verhaltensweisen führen?
  • Wie wirkt sich eine Demenz auf das Verhalten und auf das Erleben aus?
  • Wie können Personen mit einer Demenz gut begleitet werden?
  • Was brauchen alte Menschen mit geistiger Behinderung?
Okt
8
Do
Fachseminar Begleitung von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung und Demenz @ Hochschule Luzern
Okt 8 – Okt 9 ganztägig

Im Seminar werden die Anzeichen und die Auswirkungen einer Demenz besprochen, wichtige differentialdiagnostische Fragen werden erläutert. Anhand einer Selbsterfahrungsübung (Demenz-Balance-Modell) wird versucht, sich in die Lage von Menschen mit einer Demenz hineinzuversetzen und ihre Gefühls- und Bedürfniswelt nachzuvollziehen. Auf dieser Grundlage werden mögliche herausfordernde Verhaltensweisen abgleitet und Handlungsalternativen für die Begleitung von Personen mit intellektueller Beeinträchtigung und einer demenziellen Erkrankung entwickelt.

Ziele

Ziel ist die Vermittlung von Grundlagen für die Begleitung von Personen mit intellektueller Beeinträchtigung und einer Demenzerkrankung.

Die Teilnehmenden

  • können eine Demenz beschreiben
  • wissen um Demenzsymptome als Folge anderer, behandelbarerer Ursachen
  • lernen diagnostische Instrumente zur Feststellung einer Demenz bei Personen mit intellektueller Beeinträchtigung kennen
  • wissen um die Auswirkungen einer Demenz auf die Kompetenzen und das Erleben eines Menschen
  • bekommen einen Einblick in das Erleben von Menschen mit Demenz mit dem „Demenz-Balance-Modell“*
  • verstehen mögliche Ursachen für – auf den ersten Blick – unverständliches Verhalten und können Handlungsalternativen entwickeln
  • wissen um die Begleitung von Personen mit intellektueller Beeinträchtigung und Demenz im Wohnbereich und in der Werkstatt
  • haben die Möglichkeit, unter Wahrung der Anonymität und des Datenschutzes eigene Praxisbeispiele vorzustellen und zu besprechen.
Okt
19
Mo
Demenz verändert – Beziehung bleibt @ Diakonie Akademie – Haus Bethanien
Okt 19 – Okt 20 ganztägig

Wenn Menschen mit geistiger Behinderung älter werden, steigt – wie bei allen Menschen – das Risiko, an einer Demenz zu erkranken. Für sie bedeutet das,: vertraute Fähigkeiten gehen verloren, Alltagsroutinen geraten durcheinander, Kommunikation wird schwieriger. Doch wie lässt sich eine Demenz erkennen, wenn bereits eine kognitive Beeinträchtigung vorliegt? Und wie können wir diesen Menschen gerecht werden, wenn sich ihre Welt zunehmend verändert?

Dieses Seminar bietet Ihnen einen einfühlsamen und praxisnahen Zugang zur Begleitung von Menschen mit geistiger Behinderung und Demenz. Sie erhalten fundiertes Wissen über Symptome, diagnostische Fragen und Beobachtungsmöglichkeiten – und lernen, wie Sie mit Empathie, Struktur und Beziehungsarbeit eine personenzentrierte Begleitung bieten können.

Inhalte/Ziele

Grundlagenwissen: Was ist Demenz – und wie äußert sie sich bei Menschen mit geistiger Behinderung?

Abgrenzung: geistige Behinderung vs. demenzielle Veränderungen

Akute Verwirrtheitszustände erkennen und einordnen

Spezielle Aspekte bei Menschen mit Down-Syndrom

Ursachen behandelbarer Demenzsymptome

Beobachtungsinstrumente zur Früherkennung (z. B. Demenz-Screening-Bögen)

Auswirkungen auf Erleben, Verhalten und Beziehung

Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen

Kommunikationswege und Beziehungsgestaltung

Selbsterfahrungsübung: Demenz-Balance-Modell – Perspektivwechsel erleben

Entwicklung von Handlungsalternativen und Begleitstrategien

Nov
4
Mi
Älter werdende Menschen mit geistiger Behinderung @ Gartenschau Kaiserslautern - Veranstaltungszentrum
Nov 4 – Nov 6 ganztägig

Vielleicht erleben auch Sie in Ihrer Einrichtung, dass die Bewohner oder die beschäftigten Menschen in Werkstätten immer älter werden. Manche Betreuerinnen sagen, dass bei ihnen das ganze Haus altert. Und wenn man schon seit vielen Jahren in dem Beruf ist, sagt man manchmal sogar, dass man zusammen altert!

Jeder, der alt wird erfährt, dass sich Bedürfnisse verändern. Auch Menschen mit geistiger Behinderung erleben das so. Der Unterschied liegt darin, dass sie sich nicht allein darum kümmern können. Alte Menschen mit geistiger Behinderung sind oft darauf angewiesen, dass gute Begleiterinnen und Begleiter an ihr Altwerden denken und ihre Bedürfnisse im Blick behalten. In dieser Fortbildung suchen wir Antworten auf folgende Fragen:

Inhalte

  • Welche Auswirkungen bringt die höhere Lebenserwartung auf die Behindertenhilfe?
  • Wie kann die Zusammenarbeit mit alten Eltern gelingen?
  • Altern Menschen mit geistiger Behinderung früher?
  • Wie macht sich das Altwerden bemerkbar?
  • Altern Frauen und Männer anders?
  • Mit welchen Erkrankungen kann man rechnen?
  • Können die vielen Medikamente im Alter auch manchmal schaden?
  • Wie verändert sich die Beweglichkeit?
  • Können Schmerzen im Alter zunehmen? Wie äußern sich Schmerzen?
  • Welche Anzeichen sprechen für eine mögliche Demenz?
  • Welche anderen Ursachen können zu demenziellen Verhaltensweisen führen?
  • Wie wirkt sich eine Demenz auf das Verhalten und auf das Erleben aus?
  • Wie können Personen mit einer Demenz gut begleitet werden?
  • Was heißt es, nicht mehr zu arbeiten und in Rente zu gehen?
  • Was brauchen alte Menschen mit geistiger Behinderung?
Nov
9
Mo
Demenz – Verwirrtheit – Depression @ ASB-Bildungswerk
Nov 9 – Nov 11 ganztägig

Der Anteil an Menschen mit einer Demenzerkrankung hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Dadurch wird die Demenz zukünftig in immer größerem Maße das Bild der „Alterserkrankungen“ prägen. So gibt es immer wieder Situationen in der Pflege und Betreuung die herausfordernd sind.

In dieser Fortbildung wird das Krankheitsbild Demenz – mit seinen medizinischen und pflegerischen Aspekten – ausführlich vorgestellt und zur akuten Verwirrtheit und Depression abgegrenzt. Die Bedürfnisse des alten Menschen mit Demenz rücken in den Mittelpunkt der Betrachtungen, um so einen besseren Zugang zu seiner Erlebniswelt zu finden.

  • Wann sprechen wir von einer Demenz?
  • Abgrenzung der Demenz zur Depression und akuter Verwirrtheit
  • Auswirkungen einer Demenz auf die Kompetenzen und auf das Erleben
  • Besonders herausfordernde Verhaltensweisen – z.B. Abwehr bei der Körperpflege, Rufen und Schreien, Beschuldigungen etc.
  • Mögliche Ursachen für herausforderndes Verhalten (z.B. Schmerzen)
  • Die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Demenz
  • Begleitung von Menschen mit einer Demenzerkrankung
  • Das Potential guter Kommunikationsstrategien