Hauptstraße 3
4210 Gallneukirchen
Österreich
Wenn Menschen mit geistiger Behinderung älter werden, steigt – wie bei allen Menschen – das Risiko, an einer Demenz zu erkranken. Für sie bedeutet das,: vertraute Fähigkeiten gehen verloren, Alltagsroutinen geraten durcheinander, Kommunikation wird schwieriger. Doch wie lässt sich eine Demenz erkennen, wenn bereits eine kognitive Beeinträchtigung vorliegt? Und wie können wir diesen Menschen gerecht werden, wenn sich ihre Welt zunehmend verändert?
Dieses Seminar bietet Ihnen einen einfühlsamen und praxisnahen Zugang zur Begleitung von Menschen mit geistiger Behinderung und Demenz. Sie erhalten fundiertes Wissen über Symptome, diagnostische Fragen und Beobachtungsmöglichkeiten – und lernen, wie Sie mit Empathie, Struktur und Beziehungsarbeit eine personenzentrierte Begleitung bieten können.
Inhalte/Ziele
Grundlagenwissen: Was ist Demenz – und wie äußert sie sich bei Menschen mit geistiger Behinderung?
Abgrenzung: geistige Behinderung vs. demenzielle Veränderungen
Akute Verwirrtheitszustände erkennen und einordnen
Spezielle Aspekte bei Menschen mit Down-Syndrom
Ursachen behandelbarer Demenzsymptome
Beobachtungsinstrumente zur Früherkennung (z. B. Demenz-Screening-Bögen)
Auswirkungen auf Erleben, Verhalten und Beziehung
Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen
Kommunikationswege und Beziehungsgestaltung
Selbsterfahrungsübung: Demenz-Balance-Modell – Perspektivwechsel erleben
Entwicklung von Handlungsalternativen und Begleitstrategien
